Firefox Addon: Textarea Cache
08.02.2010 13:47 Uhr (0 Kommentare)
Es ist kein Geheimnis Firefox mit Addons (kleinen Zusatzprogrammen) in seinen Funktionen zu erweitern bzw. eigenständige Funktionen zu integrieren. Es gibt derzeit tausende von Erweiterungen, darunter gibt es viele nützliche, weniger nützliche und dann gibt es noch die Kategorie "heimliche Stars". Das sind Addons die man installiert und die dann über lang oder kurz, meist eher lang, auf ihren Einsatz warten. Ist die Stunde gekommen, weiß man den Wert dieses Addon erst richtig zu schätzen.
Den ersten Teil dieser kleinen Serie eröffnet das Addon:
Textarea Cache
Wem ist das nicht auch schon passiert? Man schreibt direkt im Browser eine längere E-Mail, einen neuen Blogeintrag, einen Kommentar, eine Supportanfrage oder einen neuen Artikel in einem CMS. Nach dem Klick auf abschicken oder speichern entgleisen einem dann die Gesichtszüge aus dem Gesicht. Die Session ist abgelaufen, ein Übertragungsfehler verhinderte einen erfolgreichen Versand des Formulars oder eine fehlerhafte Abfrage sorgte dafür, daß der Text im Textfenster (Textarea) verschwunden ist. Die Inhalte aus Eingabefeldern lassen sich meistens noch retten, nur das Textfenster bleibt leer und der Text lässt sich nicht wieder herstellen. Auch der Zurück-Button bringt den Text nicht wieder zurück.
Mit dem Addon Textarea Cache kann man dieses Problem abfangen.
Ein Klick auf das Icon in der Statusleiste lässt das Dialogfenster von Textarea Cache erscheinen, in der die vorher eingegebenen Texte aus den Textfeldern wieder abrufbar sind. Im oberen Bereich kann man via Auswahldialog die einzelnen Inhalte aus den verschiedenen Textfeldern aufrufen. Ein Klick auf Kopieren und schließen speichert den Text in die Zwischenablage. Der Text ist gerettet.
Textarea Cache - https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/5761
6 TYPOlight-Erweiterungen, die bei keiner Installation fehlen sollten
28.01.2010 18:34 Uhr (1 Kommentare)
TYPOlight ist derzeit meine erste Wahl im vielfältigen Angebot der Content Management Systeme. Wie in anderen Systemen lässt sich auch hier der Funktionsumfang durch Erweiterungen ausbauen. Wer mit TYPOlight Webseiten entwickelt und umsetzt, sollte die folgenden 6 Erweiterungen immer dabei haben.
Die einfachste Methode, Erweiterungen zu installieren, ist über das Backend → Erweiterungsverwaltung → Erweiterungen installieren/aktualisieren.
CSS Editor (csseditor)
TYPOlight bietet mit dem integrierten CSS-Editor eine übersichtliche und einfach zu bedienende Lösung. Als Webdesigner wünscht man sich aber den direkten Zugriff auf den CSS-Quelltext. Mit dem CSS Editor wird diese Möglichkeit geschaffen. In einem integrierten Editor lassen sich die Stylesheets schnell und direkt bearbeiten. Der CSS Editor bietet Textformatierungen, eine Suchen- und Ersetzen-Funktion und Syntaxhervorhebung.
http://www.typolight.org/erweiterungsliste/view/csseditor.20000029.de.html
Quelltext-Editor (sourceeditor)
Was der CSS-Editor für Stylesheets ist, ist der Quelltext-Editor für Templates und Dateien. Diese lassen sich mit dieser Erweiterung ebenso komfortabel bearbeiten wie im CSS-Editor.
Vorraussetzung ist das Modul CodeEditor (editarea), das auch schon beim CSS Editor zum Einsatz kommt.
http://www.typolight.org/erweiterungsliste/view/sourceeditor.10000009.de.html
Datenbank-Sicherung (BackupDBplus)
Die Erweiterung gibt euch die Möglichkeit, direkt und bequem aus dem Backdesk ein Backup zu erstellen. Neben dem Komplettbackup bietet BackupDPplus auch ein Minimalbackup zur Verfügung. Es können via Blacklist Tabellen ausgelassen werden oder via Whitelist angegeben werden, welche Tabellen in das Backup aufgenommen werden sollen. Mit der zusätzlichen Erweiterung Cron Scheduler (cron), können Backups zeitgesteuert werden. Die Backups können lokal auf dem Server oder per FTP auf einen entfernten Server gespeichert werden.
http://www.typolight.org/erweiterungsliste/view/BackupDBplus.20000029.de.html
Extended Form Generator (efg)
Der integrierte Formulargenerator bietet schon eine Menge Möglichkeiten Formulare zu gestalten. Mit dem Extended Form Generator erhält man jedoch wichtige und nützliche Erweiterungen. Formulardaten können komfortabel in eine Tabelle gespeichert werden, zusätzlich gibt es verschiedene Varianten die Daten zu exportieren. Auswahlfelder, Checkboxen und Radiobuttons können dynamisch erstellt werden und einiges mehr.
http://www.typolight.org/erweiterungsliste/view/efg.10120019.de.html
MetaCreator (MetaCreator)
Um Bildergalerien und Downloadlisten genauer steuern zu können (Untertitel, Alternativtext, Verlinkung, Reihenfolge), ist eine meta.txt Datei im jeweiligen Verzeichnis nötig. Das Erstellen von Hand ist mühsam und wenig komfortabel. Für die erfolgreiche Ausführung ist darüberhinaus auch die korrekte Syntax der Einträge zu beachten. Der MetaCreator hilft bei der Erstellung und Verwaltung und lässt sich dabei so komfortabel bedienen, wie andere Funktionen im Backend.
Der RichTextEditor (RTE) sollte für das Feld Beschreibungen deaktiviert werden, andernfalls läuft man Gefahr, das HTML-Tags im Titel auftauchen. Dazu fügt man folgende Zeile in die dcaconfig.php ein:
unset($GLOBALS['TL_DCA']['tl_gmcitems']['fields']['description']['eval']['rte']);
http://www.typolight.org/erweiterungsliste/view/MetaCreator.90009.de.html
Inhaltselement-Zugriff (ce-access)
Vorteil eines CMS ist die einfache Wartung und Pflege des Inhaltes, meist auch ein Wunsch des Kunden nach Fertigstellung der Webseite. Für das Tagesgeschäft reicht hier ein Zugang mit beschränkten Rechten, auch aus Sicherheitsgründen. TYPOlight hat von Hause aus schon eine umfangreiche Rechteverwaltung integriert. Mit der Erweiterung ce-access kann zudem festgelegt werden, welche Inhaltselemente der Benutzer oder die Benutzergruppe verwenden darf.
http://www.typolight.org/erweiterungsliste/view/ce-access.10010009.de.html
Mal die Welt, wie sie dir gefällt - Farbtools für Designer
19.01.2010 23:17 Uhr (1 Kommentare)
Wer kennt das nicht: ein neues Projekt steht an und es gibt nur geringe oder keine Vorgaben an das Design. Zum Entwicklungsprozess gehört auch ein passendes Farbkonzept. Und hier gibt es viele unterstützende Tools als Web-Anwendungen, als Widgets für den Desktop oder als Addon für Firefox.
Webtools
Kuler von Adobe
Hier lassen sich in wenigen Schritten anhand von verschiedenen Farbmodellen oder auf Basis von hochladbaren Fotos eigene Farbpaletten erstellen. Diese können innerhalb der Kuler-Community verfügbar gemacht werden. Mit über 10.000 Farbpaletten ist Kuler gleichzeitig eine Quelle der Inspiration.
Kuler gibt es auch als AdobeAir-Widget, allerdings beschränkt sich diese auf das Anzeigen von Themes (Paletten).
COLOURlovers
Bei COLOURlovers lassen sich neben Paletten auch Muster und einzelne Farben erstellen. Jedoch ist das Anlegen der Paletten nicht so komfortabel wie bei Kuler. Hier steht die Community im Fokus. Paletten und Muster können verfügbar gemacht oder organisiert werden.
Auch COLOURlovers bietet ein AdobeAir-Widget, dieses beschränkt sich nur auf das Durschstöbern von Paletten.
http://de-de.colourlovers.com/
ColorSchemeDesigner
Hier steht eindeutig die Erstellung von Farbpaletten im Fokus. Auf Galerien und Community-Funktionen wurde verzichtet. Der ColorSchemeDesigner bietet eine Fülle von Möglichkeiten. Mit der Vision Simulation lassen sich sämtliche Sehbeeinträchtigungen simulieren. Jede erstellte Farbkombination lässt sich über eine eindeutige ID wieder anzeigen oder in verschiedene Formate exportieren.
http://colorschemedesigner.com
ColoRotate
ColoRotate ist vergleichbar mit Kuler oder COLOURlovers. Bemerkenswert ist hier das Interface zum Erstellen der Paletten. In einer 3D-Umgebung können hier die einzelnen Farben der Palette definiert werden. Für Besitzer der CreativeSuite 4 gibt es ColoRotate auch als Plugin für $39.
ColorJack Sphere
Ähnlich wie der ColorSchemeDesigner konzentriert sich Sphere auf das Erstellen von Farbpaletten - nicht mehr und nicht weniger. Eine Vielzahl von Farbmodellen und Exportmöglichkeiten stehen zur Verfügung. Ein Dashboard Widget für OS X wird ebenfalls angeboten.
http://www.colorjack.com/sphere/
ColorSuckr
ColorSuckr beschränkt sich auf das Erstellen von Paletten aus Fotos. Hier können Fotos von Flickr genutzt werden oder man gibt eine URL eines Bildes an. Auch hier lässt sich das Ergebnis exportieren oder über einen Permalink jederzeit wieder aufrufen.
ColorSuckr bietet ein Firefox Addon. Jedes Bild oder Foto lässt sich so schnell in eine Farbpalette umwandeln. Ein Rechtsklick und die Auswahl auf "Extract Image Colors" genügt.
color hunter
Es werden Paletten aufgrund von Bildern generiert. Eine zusätzliche Suche über Tags oder Hexwerte ist möglich, ein Export allerdings nicht. Angemeldete User können erstellte Paletten speichern.

colr.org
Hier werden ebenfalls Paletten oder einzelne Farben aus Bildern generiert. Als Basis dienen eigene Bilder, die hochgeladen werden können oder Bilder aus Flickr. Erstellte Paletten können im .aco Format exportiert werden.
ColorExplorer
Im ColorExplorer können Paletten auf verschiedenste Art und Wiese erstellt werden. Die einfachste Methode ist die Auswahl der Farbe über einen Colorpicker. Ebenfalls können aus Fotos und CSS- und HTML-Dateien eFarben importiert und in verschiedenen Paletten organisiert werden. ColorExplorer bietet ebenso verschiedene Farbmodelle zum Erzeugen von Paletten zur Verfügung (Color Matching).
AdobeAir - Widgets
Adobe Kuler
Hier hat man die Auswahl an über 10.000 Farbpaletten, die man nach verschiedenen Kriterien sortieren kann. Mit einer Adobe ID können die Paletten in Photoshop, Illustrator und InDesign direkt importiert werden, hier das kleine Adobe-Tool SwitchBoard nötig. Alternativ kann die Palette auch als .ase-Datei exportiert werden.
COLOURlovers
Wie bei Kuler hat man auch hier Zugriff auf die Farbpaletten der COLOURlovers Community. Hier lassen sich die Farbwerte nicht direkt aus der AdobeAir Anwendung exportieren, man wird auf die Webseite direkt zur Palette geleitet. Dort gibt es eine Vielzahl an Exportmöglichkeiten.
AdobeAir - COLOURlovers
Contrast-A
Mit Contrast-A ist es möglich zwei Farben in das Verhältnis zum Kontrast zu stellen. Dabei gibt es diverse Anzeigen und Beispiele, wie hoch der jeweilige Kontrast der beiden Farben zueinander differiert. Zusätzlich gibt es Beispiele, wie Menschen mit Farbenblindheit oder Fehlsichtigkeiten die Farben bzw. deren Kombinationen wahrnehmen.
Firefox Addons
ColorZilla
Eine kleine Pipette in der Statusleiste ermöglicht es, jede Farbe im Browser auszuwählen und als verschiedene Werte in die Zwischenablage zu kopieren. Dieses Addon ist fast täglich bei mir im Einsatz. In Verbindung mit Firebug kann man so schnell verschiedene Farbvariationen testen.
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/271
ColrSuckr
Mit dem Addon wird im Contextmenü (rechtsklick) die neue Option "Extract Image Colors" bereitgestellt. Somit kann jedes Bild in eine Farbpalette umgewandelt werden. Das Addon leitet dazu auf die Webseite von ColrSuckr weiter und erstellt anhand des Bildes die Palette.
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/13383
Palette Grabber
Mit dem Addon Palette Grabber lassen sich die Farben einer Webseite als .ase-Datei abspeichern und in Photoshop & Co weiterverwenden. Eine Vorschau oder weitere Optionen bietet diese Addon jedoch nicht, allerdings frisst es auch kein Brot und ist somit für seinen Einsatz immer klickbereit. Schneller lassen sich alle Farben einer Webseite nicht exportieren.
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/2290
Firepicker
Dieses Tool passt zwar nicht ganz in die Liste, soll aber nicht unerwähnt bleiben. Wie der Name schon vermuten lässt, ist dieses Addon eine Erweiterung für Firebug. Nach der Installation erhält man im CSS-Editor von Firebug einen kleinen Colorpicker neben den Farbwerten. Eine Auswahl von verschiedenen Farbwerten zu Testzwecken ist nun im Handumdrehen erledigt.
Kleines Facelifting für codestorm.de
18.01.2010 12:48 Uhr (0 Kommentare)
Nach 21 Monaten hat die derzeitige Version meiner Webseite ausgedient. Es wurde Zeit für technische und kleine, aber feine optische Änderungen.
Die erste große Veränderung ist die Portierung auf TYPOlight. Der statische Quellcode, die jQuery-Schnipsel und das angehängte Wordpress waren einfach nicht mehr zeitgemäß und aufwendig wartbar.
Die zweite größere Änderung betrifft das Portfolio. Hier hat jetzt jedes Projekt eine eigene Seite bekommen.
Optisch gibt es kleine Änderungen. Die Seite wurde auf 960px verbreitert, ein neuer Footer kam hinzu und jede Menge Kleinkram.






















